Tag 11🇩🇪 – Sabaï dii Luang Prabang

Die Nacht bei der Gastfamilie war zwar besser als erwartet, aber dennoch ziemlich unruhig. Ständig hörte man die Tiere draußen streiten oder jemand im Haus, der zum Plumpsklo nebenan lief.

Um 5.30 Uhr verabschieden wir uns von der Familie, um wieder zu unserem Boot zurückzukehren. Wir müssen noch ca. 200 km bis zu unserem Ziel Luang Prabang zurücklegen.

Nach einem kurzen Frühstück auf dem Boot legen wir uns noch mal auf‘s Ohr.

Ungefähr 25 km vor Luang Prabang gibt es für uns einen kleinen Zwischenstopp bei den Pak Ou Caves. Die Pak Ou Caves sind nicht nur Höhlen, sondern auch eine der wichtigsten buddhistischen Kultstätten in Laos.

Überall in der Höhle findet man hunderte von Buddha Figuren in den unterschiedlichsten Größen und Formen. Man geht davon aus, dass die Figuren über mehrere Jahrhunderte hinweg von den Einheimischen in die Höhle getragen wurden. Noch heute kommen viele Menschen hier her, um die Figuren anzubeten.

Die kleinere Höhle Tham Ting liegt weiter unten. Zur größeren Höhle Tham Theung muss man ca. 200 Stufen hinauflaufen. Links und rechts am Weg sind viele Pflanzen zu bestaunen und man kommt sich vor wie im Dschungel. Viele Kinder sitzen ebenfalls am Wegrand und versuchen getrocknete Früchte zu verkaufen.

Endlich oben angekommen, ist der Eingang der Höhle durch ein großes Holztor mit Gittern gekennzeichnet. Im Inneren der Höhle ist es, aufgrund des geringen Tageslichteinfalls, ziemlich dunkel, so dass man sich eine Taschenlampe zu Hilfe nehmen muss.

Unter dem Licht der Taschenlampe kommen auch hier wieder Buddhaschreine zum Vorschein. Diesmal sogar mit noch größeren Figuren.

Nach der Besichtigung geht es für uns wieder auf‘s Boot, um die restlichen 25 km zurückzulegen.

In Luang Prabang angekommen, machen wir uns gleich auf den Weg, um die Gegend zu erkunden. Irgendwie gefällt uns die Stadt auf den ersten Blick. Die Leute sind nicht nur freundlich, sondern total gelassen und durch nichts aus der Ruhe zu bringen.

Sogar auf dem großen Nachtmarkt geht alles gemütlich zu. Die Einheimischen verkaufen hier alles von selbstgewebten Schals bis zu Klamotten, Bildern, Tee und Schmuck. Dabei wird man nett angelächelt und auch hier ist von Aggressivität keine Spur, wenn man dankend ablehnt.

In der kleinen Fressgasse des Nachtmarkts findet man einen Essensstand, neben dem anderen und auch die Smoothies sind ein absolutes Muss! Um die lokalen Gerichte etwas besser kennenzulernen, entscheiden wir uns für ein All-you-Buffet. Für umgerechnet 1,50€ darf man sich alles nehmen, was das Herz begehrt 😍.

Vollgefuttert geht es für uns wieder zum Hostel und in Richtung Bett. Morgen müssen wir fit sein, weil wir auf einer Reisfarm mithelfen werden 💪.

P.S.: „Sabaï dii“ ist eines unserer ersten laotischen Wörter, die wir heute gelernt haben und bedeutet „Hallo/Guten Tag“ 😊.

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