Tag 7 🇩🇪 – Endlich in Chiang Mai

„Good morning! Good morning! Wake up! Wake up!“, sind die Worte, die mich um 6 Uhr früh im Nachtzug aus dem Schlaf reißen. Durch meine vorgezogene Gardine beobachte ich eine kleine Thailänderin, die in unserem Abteil wild auf- und abläuft, um die Leute zu wecken.

Da weder Alex noch ich unsere Gardinen bisher vorgezogen haben, geht die kleine Frau zur nächsten Stufe über und klopft wie wild an unser Bettgitter 😅

Wir schaffen es gerade noch unsere Rucksäcke zu nehmen und aus dem Bett aufzustehen, bevor die Dame unser Bett schon wieder zum Sitz umfunktioniert und unser Bettzeug mitgenommen hat. Ganz schön drastische Weckmaßnahmen!

Die Nacht im Zug war aber komfortabler als erwartet, obwohl wir uns trotzdem etwas gerädert fühlen. 1,5 Stunden später kommen wir in Chiang Mai an, wo es mit dem Songthaew ins Hostel geht. Ein Songthaew ist übrigens so ein roter TukTuk Bus.

Ein Songthaew vor dem Bahnhof von Chiang Mai

Wir sind froh, dass wir direkt einchecken können und unsere Rucksäcke loswerden.

Nach einer kurzen Google Recherche steht eine Entdeckungstour auf der Agenda. Chiang Mai hat ebenfalls über 300 Tempel zu bieten, aber da sich die Tempel zumindest im Inneren nicht groß unterscheiden und wir die letzte Zeit schon genug besichtigt haben, beschließen wir die Tempel diesmal auszulassen.

Die Altstadt von Chiang Mai lässt sich gut zu Fuß erkunden. Sie ist quadratisch angeordnet und wird von einem Wassergraben umgeben. Innerhalb der Stadtgrenzen von Chiang Mai, die von den Einwohnern übrigens als „Rose des Nordens“ bezeichnet wird, leben 135.000 Einwohner. Mit den Vororten kommt man fast auf eine Millionen Einwohner.

Um in die Altstadt zu gelangen, nehmen wir das bekannte östliche Stadttor mit Namen Tha Phae-Gate. An dem Platz vor dem Stadttor ist immer etwas los. Jugendliche treffen sich dort, Touristen füttern Tauben für Urlaubsfotos und in der Nähe gibt es viele Künstlercafés und Shoppingmöglichkeiten.

In der Altstadt findet man an jeder Ecke Kokosnuss Verkäufer. Wir stellen fest, dass wir schon seit einer Woche in Thailand sind und noch keine Kokosnuss gekostet haben. Wir nutzen die Gelegenheit, um uns eine zu bestellen. Das hat irgendwie Stil so eine große Kokosnuss mit Strohhalm mit sich herumzutragen 😂 Problematisch wurde es allerdings hinterher einen Mülleimer zu finden, um die Hülle zu entsorgen.

Denkmal der 3 Könige

In der Altstadt finden wir noch das Denkmal der drei Könige vor dem heutigen Kunst- und Kulturzentrum. Die Könige Mengrai, Ramkamhaeng von Sukhothai und Ngam Muang von Payao sollen zusammen Chiang Mai gegründet haben.

Nach zwei Stunden macht sich langsam die Müdigkeit breit, so dass wir uns auf den Rückweg zum Hostel machen für ein kleines Mittagsschläfchen. Auf dem Rückweg fallen uns viele Geschäfte auf, die Tagestouren zu Elefantenreservaten anbieten. Elefanten füttern, mit ihnen baden..das wollten wir auch machen. Im Hotel angekommen, buchen wir gleich eine Tour für den nächsten Tag.

Am Abend geht es für uns auf den riesigen Nachtmarkt, der nur 500 Meter von unserem Hostel entfernt ist. Die Stände reichen meterweit über die Straße, an den Essensständen gibt es Livemusik mit Gitarristen. Hier ist übrigens auch das Regenschirm-Foto entstanden, das ihr vielleicht bei Facebook oder Instagram schon gesehen habt.

Noch ein kleines Abendessen an einem der Streetfood-Stände und dann geht es für uns auch schon wieder zurück zu unserem Hostel, weil um 8 Uhr früh bereits der Bus kommt, um uns für den Elefantenpark abzuholen. 🐘

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